Master
Psychosoziale Beratung und Mediation

Eignungsprüfung mit Bonusregelung

Durch die Teilnahme an einer fachspezifischen, schriftlichen durchgeführten Eignungsprüfung (Multiple-Choice, 60 Minuten) kann ein Bonus für das Auswahlverfahren erzielt werden. Die Teilnahme ist freiwillig und nicht Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren. 

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Psychosoziale Beratung und Mediation studieren

Effektiv anleiten, beraten, vermitteln

Ziel des Studiums ist, die Studierenden zu befähigen, auf der Grundlage interdisziplinärer wissenschaftlicher Erkenntnisse anerkannte Methoden zur Analyse individueller und sozialer Problemlagen (Risiko-, Krisen- und Konfliktlagen) anzuwenden. Die zur Entwicklung und Anwendung der dazugehörigen professionellen Hilfsangebote und Lösungen sollen erlernt und praxisgerecht angewendet werden können.

Die Herausforderung:

„Baumeister“ des Lebens

Unsere heutige Gesellschaft fordert von den Menschen, „Baumeister“ der eigenen Lebensentwürfe und Lebensführung zu sein. Dabei umfasst eine gelingende Lebensführung stets die Bewältigung und Gestaltung höchst komplexer Anforderungen.

Menschen in belasteten Lebenssituationen, in Krisen und Konflikten, können diese komplexen Anforderungen häufig nicht erfüllen. Professionelle Helfende und Beratende benötigen differenziertes Bedingungs-, Analyse- und Handlungswissen, um effektiv anleiten, beraten und vermitteln zu können.

Psychosoziale Beratung

Psychosoziale Beratung ist eine reflektierte und methodenfundierte Arbeitsform, die gleichermaßen Person und Kontext einbezieht. Sie ist prozess- und ergebnisorientiert. Zugrunde liegt der sozialökologische Ansatz von der „Person in ihrer Umwelt“ mit eeinem biopsychosozialen Verständnis vom Menschen.

Mediation

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren und etabliertes Konzept, das die beteiligten Personen bzw. Parteien bei einer selbst verantworteten, an beiderseitigem Gewinn orientierten Konfliktlösung unterstützt (win-win-Situation).

Voraussetzungen und Rahmenbedingungen

Studierende sollten eine hohe Motivation mitbringen, mit belasteten Menschen zu arbeiten. Darüber hinaus sind soziale Kompetenz, Empathie, Flexibilität und Toleranz wichtige Voraussetzungen. Zudem setzt das Studium das Interesse an wissenschaftlicher Arbeit und an einer entsprechend wissenschaftlich fundierten Bearbeitungsweise praxisnaher Fragestellungen voraus.

Das Kompetenzprofil

Das Masterstudium qualifiziert Sie ...

  • Belastungs- und Problemlagen in verschiedenen Kontexten (Lebenslage, Lebensphase, Bewältigungsversuche) zu erfassen und zu analysieren
  • Methodisch fundierte Interventionen abzuleiten
  • Tragfähige und motivierende Arbeitsbeziehungen mit belasteten Menschen aufzubauen
  • Relevante soziale, psychologische und rechtliche Bedingungen differenziert zu berücksichtigen
  • Begleitende Forschungsarbeiten durchzuführen
  • Projekte zu initiieren, durchführen und zu evaluieren
  • In Einrichtungen zu organisieren, zu wirtschaften und Personalverantwortung auszuüben
  • Im Einzel-, Paar- Familien- und Gruppensetting psychosoziale Beratung durchzuführen
  • Bei Paaren, Gruppen und auf institutioneller Ebene Mediation (Konfliktvermittlung) zu leisten

 

Berufsfeld / Chancen am Arbeitsmarkt

Den Absolventen eröffnen sich neue Berufs- und Karriereaussichten sowohl in den klassischen Institutionen der Sozialen Arbeit und der psychosozialen Beratung, als auch in der Privatwirtschaft, an Hochschulen und in der  Selbstständigkeit.

Studieninhalte

Themenkomplexe

  • Gesellschaft und Lebensführung
  • Sozialökologische und psychopathologische Modelle menschlichen Erlebens und Verhaltens
  • Rechtliche und sozialpolitische Grundlagen
  • Kommunikationslaboratorium
  • Multimodale Fallerfassung, Diagnostik und Handlungsplanung
  • Ethik und Beratungsmodelle
  • Sozialforschung
  • Konfliktmodelle und Konfliktbearbeitung
  • Wirtschaftlichkeit und Qualitätsentwicklung (Finanzierung, Controlling, Marketing)
  • Arbeit im Gruppenkontext / Empowerment
  • Handlungsbereich Mediation in ausgewählten Feldern
  • Handlungsbereich Beratung: Personenbezogene Ansätze / sozialökologische Beratung

Studienverlauf

  • 1. Semester
    // Gesellschaft und Lebensführung
    // Biopsychosoziale Modelle menschlichen Erlebens und Verhaltens
    // Kommunikationslaboratorium
    // Recht
    // Diagnostik, Fallverstehen und Handlungsplanung
    // Beratungsansätze
     
  • 2. Semester
    // Sozialforschung
    // Recht
    // Ethik
    // Methodenwerkstatt
    // Beratungsmethoden
    // Supervision zur Beratungspraxis
    // Finanzierung, Controlling, Marketing
     
  • 3. Semester
    // Sozialforschung
    // Recht
    // Konfliktmodelle und Konfliktbearbeitung
    // Sozialpsychologische Vertiefungen
    // Methoden der Konfliktvermittlung
    // Supervision der Mediationspraxis
    // Qualitätsentwicklung, Evaluation
    // Sozialpsychologische Vertiefungen
     
  • 4. Semester
    // Angewandte Gruppenpsychologie
    // Reflexion der Gruppenpraxis
    // Masterthesis

Beratung / Bewerbung / Fristen

Fakten-Check

Fakten
► Abschluss // Master of Arts (M.A.)
► Studienform // Vollzeit
► Regelstudienzeit // 4 Semester
► Studienumfang // 120 ECTS
► Studienort // Campus Mönchengladbach
► Kosten pro Semester // 301,62 € inkl. NRW Ticket (Stand SoSe 2018)
► Unterrichtssprache // Deutsch

Zugangsvoraussetzungen
► Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Kindheitspädagogik oder Heilpädagogik (Abschlussnote mindestens "gut" 2,5).
► Eine Lehrveranstaltung zur Selbst- und Fremderfahrung mit einem Umfang von mindestens 4 ECTS. Diese Leistung kann in der Selbst- und Fremderfahrung im Rahmen der Ausbildung im BA "Soziale Arbeit" des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein nachgeholt werden.

Eignungsprüfung mit Bonusregelung
► Durch die Teilnahme an einer fachspezifischen, schriftlich durchgeführten Eignungsprüfung (Multiple Choice, 60 Minuten) kann - in Abhängigkeit von der Note - ein Bonus für das Auswahlverfahren erzielt werden. Die Teilnahme ist freiwillig und nicht Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren. Die Prüfung findet einmal im Jahr im Sommersemester statt. Anmeldefrist zur Prüfung ist der 31.05. eines jeden Jahres. Der Prüfungstermin wird auf den Webseiten des Fachbereiches bekannt gegeben. Der Bonus gilt nur für das im selben Jahr stattfindende Auswahlverfahren für das Wintersemester.

 

Zentrale Studienberatung

Zentrale Studienberatung (ZSB)
Die Zentrale Studienberatung ist die allgemeine Beratungsstelle und Info-Quelle für Studieninteressierte an der Hochschule Niederrhein für Studieninteressierte. Hier erhalten Sie eine persönliche Beratung zur Entscheidungsfindung, welcher Studiengang für Sie der richtige sein könnte, sowie zu organisatorischen Fragen der Zugangsvoraussetzungen, des Bewerbungsablaufes oder ähnlichem

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► Zentrale Studienberatung (ZSB)

Persönliche Beratung der ZSB in Mönchengladbach
Katharina Fait
Richard-Wagner-Str. 97
41065 Mönchengladbach
Raum ZE 39
Telefon: +49 (0)2161 186-2711
katharina.fait@hs-niederrhein.de

Termine für eine persönliche Beratung in Mönchengladbach
Mo 9 - 12 und 13 - 18 Uhr
Do 9 - 12 und 13 - 15 Uhr
und nach Vereinbarung

Bewerbung / Fristen

Bewerbungsfristen
1. Mai bis 15. Juli jeden Jahres

Wichtig:
Unterlagen zur Bewerbung können bis zum 31. Juli nachgereicht werden.

Bewerbung
Die Bewerbung für einen Studienplatz erfolgt über des zentrale Online-Portal der Hochschule. 

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► zur zentralen Online-Bewerbung

Studienbeginn
Ende September eines Jahres

Downloads, Links & Co

Downloads

► Prüfungsordnungen
► Modulhandbuch
► Prüfungsordnung

Kooperative Promotionen an Fachhochschulen und Universitäten

Das Graduierteninstitut NRW (GI NRW) ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der 16 staatlichen und vier staatlich refinanzierten Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW. Das Institut hat den hochschulgesetzlichen Auftrag, kooperative Promotionen zwischen Fachhochschulen und Universitäten nachhaltig zu stärken und auszubauen.

Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein ist Kooperationspartner der GI NRW und fördert seine AbsolventInnen, im Rahmen einer Kooperation zwischen unserem Fachbereich und einer Universität zu promovieren.

In der Fachgruppe Soziales und Gesundheit des GI NRW ist der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule aktuell mit seinem Dekan, Prof. Dr. Michael Borg-Laufs, sowie mit der Leiterin des Kompetenzzentrums REAL, Prof. Dr. Claudia Kaiser, verteten. Sie stehen im Fachbereich als erste AnsprechpartnerInnen für eine GI-Promotions-Kooperation zur Verfügung.

Kontakt am Fachbereich
michael.borg-laufs@hs-niederrhein.de
claudia.kaiser@hs-niederrhein.de